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Die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur: Ein virtuelles Wettlesen

Egon Christian Leitner gewinnt den Kelag-Preis 2020

Die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur: Ein virtuelles Wettlesen

Bereits zum 44. Mal fanden die Tage der deutschsprachigen Literatur von 17. bis 21. Juni in Klagenfurt statt. Mit dem Kelag-Preis wurde ein Werk gewürdigt, das sich mit Menschenschicksalen im Sozialstaat auseinandersetzt.

Das Coronavirus macht auch vor dem Kulturbetrieb nicht Halt, die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur mussten unter völlig neuen Rahmenbedingungen abgehalten werden. Das ORF-Fernsehstudio blieb fast leer, während die Autoren und Juroren auf digitalem Weg kommunizierten. 


Kelag-Preisträger Egon Christian Leitner
Egon Christian Leitner präsentierte seinen Text „Immer im Krieg“ und umriss dabei in einzelnen Geschichten die Schicksale von Menschen im Sozialstaat. Leitner konnte sich mit seinem Text in drei Wahldurchgängen durchsetzen und den mit 10.000 € dotierten Kelag-Preis entgegennehmen. Werner Pietsch, Leiter der Konzernkommunikation, lobte den Text als „mutig und gelungen“.


Helga Schubert gerührt über Bachmannpreis
Bereits im zweiten Anlauf nahm die deutsche Autorin Helga Schubert am Wettbewerb teil. Schuberts Text erzählt von der Beziehung zu ihrer Mutter, von deren Leben und Sterben, und von Erinnerungen an die DDR und den Krieg. Jurorin Insa Wilke bezeichnete den Text in ihrer Laudatio als „klug und souverän“ — Helga Schubert habe „Lebensgeschichte in Literatur verwandelt“. Den Preis nahm die 80-jährige Autorin sichtlich dankbar und gerührt entgegen — weil sie ihren Mann pflegen musste, bekam sie erst durch die digitale Veranstaltung die Möglichkeit, am Bewerb teilzunehmen.


Deutschlandfunk-Preis an Lisa Krusche, 3sat-Preis für Laura Freudenthaler, Publikumspreis für Lydia Haider
Mit ihrem Text „Für bestimmte Welten kämpfen und gegen andere“ erhielt Lisa Krusche den Deutschlandfunk-Preis. Der 3sat-Preis ging an Laura Freudenthaler für den Text „Der heißeste Sommer“. Über den BKS-Bank Publikumspreis durfte sich Lydia Haider mit „Der große Gruß“ freuen.


Kelag als Förderer der Literatur
Die Literaturwelt ist in Kärnten fest verankert — mit Peter Handke, Christine Lavant und nicht zuletzt Ingeborg Bachmann stammen viele bedeutende Schriftsteller aus Kärnten. Auch die Kelag legt in ihrer Sponsor-Philosophie einen Schwerpunkt auf den Literaturbereich — und ist bereits seit 2002 an den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt beteiligt.
 

Bereits zum 44. Mal fanden die Tage der deutschsprachigen Literatur von 17. bis 21. Juni in Klagenfurt statt. Mit dem Kelag-Preis wurde ein Werk gewürdigt, das sich mit Menschenschicksalen im Sozialstaat auseinandersetzt.

Das Coronavirus macht auch vor dem Kulturbetrieb nicht Halt, die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur mussten unter völlig neuen Rahmenbedingungen abgehalten werden. Das ORF-Fernsehstudio blieb fast leer, während die Autoren und Juroren auf digitalem Weg kommunizierten. 


Kelag-Preisträger Egon Christian Leitner
Egon Christian Leitner präsentierte seinen Text „Immer im Krieg“ und umriss dabei in einzelnen Geschichten die Schicksale von Menschen im Sozialstaat. Leitner konnte sich mit seinem Text in drei Wahldurchgängen durchsetzen und den mit 10.000 € dotierten Kelag-Preis entgegennehmen. Werner Pietsch, Leiter der Konzernkommunikation, lobte den Text als „mutig und gelungen“.


Helga Schubert gerührt über Bachmannpreis
Bereits im zweiten Anlauf nahm die deutsche Autorin Helga Schubert am Wettbewerb teil. Schuberts Text erzählt von der Beziehung zu ihrer Mutter, von deren Leben und Sterben, und von Erinnerungen an die DDR und den Krieg. Jurorin Insa Wilke bezeichnete den Text in ihrer Laudatio als „klug und souverän“ — Helga Schubert habe „Lebensgeschichte in Literatur verwandelt“. Den Preis nahm die 80-jährige Autorin sichtlich dankbar und gerührt entgegen — weil sie ihren Mann pflegen musste, bekam sie erst durch die digitale Veranstaltung die Möglichkeit, am Bewerb teilzunehmen.


Deutschlandfunk-Preis an Lisa Krusche, 3sat-Preis für Laura Freudenthaler, Publikumspreis für Lydia Haider
Mit ihrem Text „Für bestimmte Welten kämpfen und gegen andere“ erhielt Lisa Krusche den Deutschlandfunk-Preis. Der 3sat-Preis ging an Laura Freudenthaler für den Text „Der heißeste Sommer“. Über den BKS-Bank Publikumspreis durfte sich Lydia Haider mit „Der große Gruß“ freuen.


Kelag als Förderer der Literatur
Die Literaturwelt ist in Kärnten fest verankert — mit Peter Handke, Christine Lavant und nicht zuletzt Ingeborg Bachmann stammen viele bedeutende Schriftsteller aus Kärnten. Auch die Kelag legt in ihrer Sponsor-Philosophie einen Schwerpunkt auf den Literaturbereich — und ist bereits seit 2002 an den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt beteiligt.
 

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